Hauptseite
Professzionális...
Professional Behandlungsplan
Professional Zahnersatzanfertigung
Professional Ästhetische Planung
Professional Kiefergelenkbehandlung (Gnathologie)
Professional Vollprothese
Kostenfestlegung, Garantie
Rendelõnk, elérhetõUnsere Praxis, Erreichbarkeit, Kontakt
Praxis in Waldshut
Dentist-dynastie
Unsere Bücher, Erfindungen, Auszeichnungen
1
 

Als mein Sohn Szilveszter 5 Jahre alt war, hat mich gefragt, wie man zum König wird? Ich habe ihm geantwortet, dass Könige meistens geboren werden. Dann fragte er: Und ein Zahnarzt?

Plötzlich kam ich in Verlegenheit. Ich habe so etwas geantwortet, dass jeder Zahnarzt werden kann, der die Universität für Zahnheilkunde absolviert. Ich habe mich geirrt, ich hätte antworten müssen, dass ich auf jeden Fall zum Zahnarzt geboren wurde, aber ich wusste nicht, wie ich es ihm erklären sollte.

In unserer Familie war es kalr, dass der Sohn Zahnarzt wird. Ich wurde zu ,dem' und nicht nur zu ,einem' Zahnarzt erzogen.

Aber fangen wir von vorne an! Mein Großvater, Zsigmond Weisz, bekam 1910 sein Diplom als Zahntechniker. Er verliebte sich in seinen Beruf und überredete auch seinen Bruder Lajos denselben Beruf zu ergreifen. Das erste Buch meines Großvaters, das er mit seinem Kollegen Sándor Czeizler schrieb, erschien 1923 unter dem Titel ,Erläuterndes Fachlexikon der Zahnmedizin'. Sein zweites Buch kam 1935 mit dem Titel ,Die Zahnmedizin in Fragen und Antworten' heraus. Er begann noch zwei weitere Bücher zu schreiben: ,Die Geschichte der Zahnmedizin von der Urzeit bis heute' und ,Der Neandertaler'. Doch der Krieg kam dazwischen und er wurde gemeinsam mit seinem Sohn Tibor im Jahre 1944 ermordet.

Mein Großvater nahm seit 1914 an der Arbeit des Landesverbandes der Zahntechniker teil. Seit 1923 war er - mit einigen Unterbrechungen - Mitglied des Redaktionsausschusses der Zeitschrift "Zahntechnische Rundschau", zeitweise auch dessen Chefredakteur. Zu seiner Zeit war mein Großvater einer der Zahntechniker mit dem größten Wissen.

Er hat an zahlreichen Kongressen und fachlichen Fortbildungen Vorträge gehalten. Sein Buch wurde jahrelang nicht nur in der zahntechnischen, sondern auch in der universitären Ausbildung benutzt. Einige Zitate aus der Zahntechnischen Rundschau, Oktober 1935: "Die ungarische Zahntechnikergesellschaft kam am Samstag, den 12. Oktober diesen Jahres um 21 Uhr zu einer Feier in den reichen mit Gold verzierten Spiegelsälen des Kaffeehauses New York zusammen. Die Feier galt Zsigmond Weisz, der eine der führenden Persönlichkeiten unserer Zeit war und der ein ausgezeichneter Wissenschaftler war. Gefeiert wurde die Erscheinung seines epochalen Werkes: Die Zahnmedizin in Fragen und Antworten. Dieses großartige Werk nimmt mit nicht nur in der ungarischen, sondern auch in der internationalen wissenschaftlichen, zahnmedizinischen Literatur einen einzigartigen Platz ein."

"Zsigmond Weisz bekam von Béla Wohl unter großen Ovation einen silbernen Lorbeerkranz von der Fakultät geschenkt, auf dessen Blättern die Unterschriften seiner zahlreichen Verehrer zu lesen waren. Dieses Geschenk brachte die Ehre und die Achtung zum Ausdruck, die er seit Jahrzehnten seitens der Fakultät genießen konnte."


 

Mit meinem kleinen Sohn, Szilveszter

 

Mein Großvater, Zsigmond Weisz,
Zahntechniker

 

Mein Vater, István Fehér,

 

Meine zahntechnische Kollegin,
meine Schwester Zsuzsa Fehér

 

Mein zahnärztlicher Kollege,
mein Sohn Péter Laukó

"Jener Mensch kann sich glücklich schätzen, der noch zu seinem Lebzeiten die wohl verdiente Auszeichnung und Dankbarkeit bekommt und der für die Arbeit, die er selbstlos und für die Allgemeinheit getan hat, geschätzt und geachtet wird. Er wird bereits zur heutigen Zeit mit dem Lorbeerkranz versehen! Viele andere bekommen eine solche Auszeichnung erst nach ihrem Tod und bei vielen kann die Fahne der moralischen Anerkennung erst über ihrem Grab geschwenkt werden."

Mein Großvater hätte es gerne gesehen, wenn seine Söhne Zahnärzte geworden wären, doch auf Grund der Numerus Clausus konnten Sie dies nicht. Sie wurden Zahntechnikern. Mein Onkel Tibor absolvierte die Ausbildung zum Zahntechniker mit einer Auszeichnung statt in 3 Jahren in 1,5 Jahren.

Mein Vater István war unter den Gründern der Genossenschaft der Zahntechniker, die einer der Vorreiter in der Zahnherstellung waren. Er wurde zum Meister der Zahntechnik und später zum geprüften Zahnarzt. In erster Linie war er ein praktischer Fachmann, der die Zahnkunst instinktiv betrieben hatte.

Ich bekam mein Diplom als Zahnarzt im Jahre 1974. Im Jahre 1980 zog ich nach Österreich und 2 Jahre später nach Deutschland. Dort lernte ich die Gnathologie kennen. Ich habe alles gelesen was darüber geschrieben wurde und ich habe mich kontinuierlich weitergebildet. Im Jahre 1990 meldete ich mehrere Erfindungen zum Thema Gnathologie als Patent an.

Meine Zwillingsschwester Zsuzsanna ist Zahntechnikermeisterin und gehört zu den wenigen Zahntechnikern, die mit unglaublicher Präzision und fantastischer Kreativität arbeiten.

Mein älterer Sohn Péter wurde zuerst zum Zahntechniker, dann Zahnarzt und beschäftigt sich heute genauso wie ich auch mit der Gnathologie. Er übt seinen Beruf mit großer Begeisterung und Leichtigkeit aus. Ich bin sehr stolz auf ihn.